Carmens Physiotherapie
Inhaber Carmen Haußner

Schlingentisch-Therapie

 

Die Behandlung im Schlingentisch ermöglicht eine Behandlung in den Gelenken von Wirbelsäule und Rumpf, sowie den Extremitäten unter Abnahme der Schwere. Es kann in Entlastung geübt werden. Die entsprechenden Körperabschnitte werden achsengerecht aufgehängt. Die dreidimensionale Einstellung ermöglicht eine schmerzfreie Lagerung.

Neben der Entlastung kann Beweglichkeit gefördert werden, stabilisiert und Muskelkraft aufgebaut und muskuläres Gleichgewicht geschult werden. In der schmerzfreien Aufhängung können Gelenke schonend mobilisiert werden und an der Wirbelsäule achsengerechter Längszug ausgeübt werden. So ist z. B. eine Kopfbehandlung im Schlingentisch eine durch eine andere Methode kaum zu ersetzende therapeutische Maßnahme. Im Schlingentisch können auch Lagerungen zur Dehnung verkürzter Muskel- und Gelenkstrukturen durchgeführt werden. Durch Einsatz von Federzügen werden Muskeln gezielt gekräftigt. Ebenfalls unter Abnahme von Schwere erfolgen Bewegungsübungen im Bewegungsbad. Hinzu kommt noch die entspannende Wirkung des warmen Wassers, die Temperatur sollte bei 32° liegen. Der Auftrieb, aber auch der Widerstand des Wassers, können gezielt eingesetzt werden. Eine gewisse Gefahr besteht in der Überdosierung, da im Wasser Schmerzen nicht deutlich empfunden werden. Es bleibt der Erfahrung des Therapeuten überlassen, die richtige Übungsauswahl zu treffen.

Techniken der Stabilisation und Mobilisation durch Bewegungen der Proximalhebel können Gelenke ebenso schonend, d.h. ohne dass über Muskelspannungen wesentliche Kompressionskräfte ausgeübt werden. Diese Form des Bewegens eignet sich je nach Ausführung zur – initialen Mobilisation bei Schmerzzuständen, schonenden Mobilisationen nicht belastbarer Gelenkzustände, Verdeutlichung von Ausweichbewegungen, Stabilisation von Endstellungen nach vorangegangenen mobilisierenden Maßnahmen.

Quelle:physio-deutschland.de